|
Die Ausbildung zum Chiropraktiker erfolgt in den USA an eigenen Universitäten, in Deutschland an speziellen Schulen. In beiden Fällen wird eine medizinisch- allgemeine Ausbildung vorausgesetzt.
Der Chiropraktiker wird als Arzt oder Heilpraktiker orthopädisch, neurologisch schwerpunktmäßig ausgebildet und vermag Röntgenbilder und andere bildgebenden Verfahren zur Diagnostik fachlich korrekt zu interpretieren. Ferner verfügt dieser Experte über fundiertes Wissen der menschlichen Biomechanik und kennt somit viele Probleme, die von neuromuskulären Funktionsstörungen ausgehen können. Der Chiropraktiker wendet sanften, kontrollierten und gezielten Druck an verschiedenen Bereichen des Bewegungsapparates an, um die versagenden Kompensations-mechanismen des Körpers wieder herzustellen. Der Zweck der Arbeit soll alle Probleme berichtigen, die sich mit dem Informationsfluss von und zu dem Gehirn ergeben können.
Die Justierung kann mit Hilfe von unterschiedlichen chiropraktischen Techniken erfolgen. Ob die Justierung manuell, mit dem Aktivator oder speziellen für die Chiropraktik entwickelten Behandlungsliegen erfolgt, die Zielsetzung ist immer gleich: Den Druck aus dem Nervensystem zu nehmen und die Selbstheilungskräfte des Menschen zu aktivieren.
|
 |
|